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Horror

 

 

 

 

Cello

"Cello" erhält von mir 3 von 5 Magi

 

Was meint die Maga?

 Guter Film - Miese Synchronisation

Ja, Japanische und Koreanische Geister sind verdammt nachtragend und rachsüchtig, denn sie vergessen nie. Diesmal lehrt und wieder ein Geister-Movie aus dem geheimen Land des High-Tech Süd-Korea das Gruseln.

Mi-Ju ist eine begabte Cello-Spielerin, spielt aber seit Jahren nicht mehr aktiv, sondern unterreichtet es nur noch an einer Hochschule, der Grund dafür liegt tief in ihrer Vergangenheit vergraben. Im Glauben diese vergangenen Ereignisse hinter sich lassen zu können, lebt sie mit ihrem Mann Jun-Ki, ihrer Schwägerin Kyung-Ran und ihren zwei Töchtern Yoon-Jin und Yoon-Hye und natürlich dem Hund Sunny friedlich zusammen. Als ihre stumme Tochter Yoon-Hye jedoch anfängt sich für das Cello-Spiel zu interessieren, häufen sich rätselhafte Ereignisse die Mi-Ju in Angst und Schrecken versetzten und auch die neue ebenfalls stumme Haushälterin der Familie, scheint ein dunkles Geheimniss zu verbergen. Sind dies Vorboten noch viel schrecklicherer Ereignisse die Mi-Ju und ihrer Familie wiederfahren werden? Oder trübt eine paranoide Angst und Schuldgefühle Mi-Ju's Urteilungsvermögen?
Viele Fragen werden aufgeworfen, nur ein paar beantwortet und viele offen gelassen, was auch ganz gut so ist. Man sieht, eine Story mit viel Potenzial, die auch sehr gut umgesetzt und perfekt insziniert wurde.

"Cello" ist ein recht typischer Asia-Horror-Streifen. Auf unnötige Blut-Spritz-Orgien wird, wie in den meisten asiatischen Horror-Movies, verzichtet, stattdessen setzt man gekonnte nervezervetzende Spannung ein.

Das Bemerkenswerte wird sonderbar und die Vernunft bitter. Banale Ereignisse werden in ihrer Masse zu nervenaufreibenden Horror-Ereignissen. Szenen aus dem alltäglichen Leben werden von dem Wissen überschatte, dass etwas unheilvolles passieren wird.
Eine Taktik, die wir schon von "Wishing Stairs", "Dark Water" und anderen Ost-Asiatischen Film kennen und die mal wieder auf geht.
An die zwei oben genannten Filme kommt "Cello" zwar nicht ganz ran, kann sich aber Dank guten Schauspielern und einem einfach genialen Soundtrack locker zu den besseren Horror-Streifen zählen.

Für den Film alleine in der Originalsprache würde ich locker gerne 4 Sterne vergeben, allerdings ist auf der DVD nur(!) die Deutsche Tonspur enthalten. Und diese "Synchronistation", wenn man das überhaupt so nennen kann, als Billigproduktion zu betiteln, ist wirklich noch ein Kompliment. Nicht nur dass die Stimmen fast alle absolut unpassend sind, in vielen Szenen wurde noch nicht einmal Lippensynchron aufgenommen und das nervt wirklich sehr, vor allem weil es in den Dialogen immer Nahaufnahmen von den Gesichtern gibt und es dann wirklich gruselig ist, wenn die Person weiterspricht obwohl sie den Mund schon geschlossen hat...
Deswegen auch einen Stern Abzug für die deutsche DVD-Version, obwohl der Film an sich wirklich 4 Sterne verdient hätte.

Also, wer sich mal wieder schön subtil gruseln will und über schlechte Synchros hinweghören kann, sollte hier zugreifen, es lohnt sich.

PS: Der Film ist nicht so blutig wie es das Cover der DVD vermuten lassen würde.

 

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Seance

"Seance" erhält von mir 4 von 5 Magi

 

Was meint die Maga?

Denn dein Gewissen kannst du nicht töten...

Man muss wohl zu aller erst sagen, dass "Seance" kein Horror-Film im klassischen Sinne ist. Jedem Fan von Filmen wie "The Hills have eyes", "Wrong Turn" und Co. sollten einen großen Bogen um "Seance" machen. Aber auch Freunde japanischer und koreanischer Rache-Geist-Movies wie "Ring", "Dark Water", "A Tale of Two sisters" und wie sie nicht alle heißen, sollten hier nicht einfach blind drauf los kaufen.

"Seance" ist nur am Rande ein Horror-Film, eigenltich will es auch garkein Horror-Film sein. Es geht hier einfach nur um die Psyche des Menschen, um Moral und Unmoral. Gruselelemente wurden wohl nur in den Film aufgenommen, um den Auswüchsen des schlechten Gewissens ein Gesicht zu geben. Sicherlich wäre der Film auch ohne diese Geisterszenen augekommen, aber in diesem Film geht es nun einmal darum, dem schwarzen Schatten der wegen einer unmoralischen Tat auf einem Ehepaar lastet ein Gesicht zu geben - und das funktioniert einfach am besten, indem man den Geist des toten Mädchen immer wieder erscheinen lässt, als Symbol für eine unvergessliche Tat, die nie mehr ungescheehen gemacht werden kann.

Freizeitmedium Junko, ausgestattet mit übersinnlichen Fähigkeit ist empfänglich für die Seelen der Toten und ist mit Sato, einem Tontechniker verheiratet. Da sie mit ihrer Fähigkeit keine Anerkennung findet, versucht sie als Kellnerin ihre Erfüllung zu finden. Indessen wird ein kleines Mädchen von einem Spielplatzenführt. Die Polizisten, die den Fall untersuchen, bitten Junko um Hilfe, damit sie ihnen sagen kann, ob das Kind noch lebt und wo es sich aufhält. Underdessen ist das kleine Mädchen seinem Entführer entkommen und versteckt sich ohne Satos Wissen in einer seiner Boxen, die er wärend seiner Aufnahmen für eine neue Fernsehdokumentation neben seinem Auto am Mount Fuji stehen ließ. So bringt er das kleine gesucht Kind unwissentlich mit nachhause. Als Junko und Sato das Kind finden, ist es zwar noch am Leben, aber aus Furcht das ein falscher Verdacht auf sie fallen könnte, erzählen sie der Polizei nichts und verstenken das Kind im Haus. Als die Polizei erneut um Junkos Hilfe bittet, tötet Sato das Mädchen unabsichtlich. Nun haben die beiden ein echtes Problem, denn nicht nur die Polizei bemerkt das seltsame Verhalten des Ehepaars, auch Junko kommt nur schwer mit dem Geschehenen klar und auch Sato fühlt sich vom Geist des Kindes verfolgt.
Ob es hier wirklich um übersinnliche Ereignisse geht, oder einfach nur die paranoide Angst von Sato und Junko ist, die Wahnvorstellungen auslöst, lässt der Film offen und regt so zum nachdenken an.

Qualitativ ist der Film nicht unbedingt herauragend, es war nuneinmal auch ursprünglich nur eine Fernsehproduktion für das japanische TV-Programm. Aber ich denke die Abstriche in der Bildqualität sind durchaus verkraftbar, zumal die Story sehr gut ausgeareitet und mit den verfügbaren Mitteln auch gut umgesetzt wurde.
Zudem muss man hier auch ein Lob für die sehr gute Synchronisation aussprechen, denn diese ist hier einmal absolut gelungen und trifft immer den richtigen Nerv der Situation.

Für Fans des Horror-Genres ist der Film nicht wirklich geeignet, dafür aber umsomehr für jene, die stille, unspektakuläre und tiefgründige Filme mögen. Von daher spreche ich hier eine Empfehlung mit Vorbehalten aus. Und ja nicht von diesem unpassenden Cover täuschen lassen, dass einem weiss machen will, es würde sich hier um einen Horror-Schocker handeln. 

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Ring (US-Remake)

"Ring" erhält von mir den schlechten Magus für besondere Bedeutungslosigkeit

 

Was meint die Maga?

 Leider nur Optisch ein Highlight

Die US-Umsetzung des Japanischen Horror-Kultes ist optisch und soundtechnisch auf alle Fälle ein Diamant und schlägt das Original in diesen beiden Punkten um Längen.

Nun kommt aber das große Aber: Im Orginal waren die durchaus schlechtere Bild- und Tonqualität zwei Hauptaspekte die den permanenten subtilen Horror des Filmes aufrechterhielten. Im US-Remake wird die nervenaufreibende Stille des Originals durch markerschütterndes Schreien und die permanente Anspannung durch ungewollt komische Horror-Einlagen ersetzt. Wo in der Japan-Version eine beunruhigende Stimmung herrschte, die durch viele kleine bedrohliche Ereignisse erzeugte wurde, werden einem im Remake opulente Bilder und stumpfsinnige Dialoge geboten.

Das Remake bietet soviele wundervolle Großaufnahmen, aber da sowohl Spannung als auch Horror fehlen, sitzt man einfach nur da und langweilt sich.
Aber selbst dieser Umstand würde diesen Bildgewaltigen Horrorfilm noch nicht zu einem schlechten Film machen. Was mich absolut in Rage gebracht hat, ist dass die Dialoge des Filmes einen als Zuschauer wie ein kleines Kind behandeln und bevormunden. Die Originalfassung hat dem Zuschauer noch abverlangt die grauen Zellen ein wenig anzustrengen und Zusammenhänge zwischen den vielen Geschehnissen herzustellen, aber die Macher der US-Version scheinen dem Publikum selbst das nich zuzutrauen, weshalb die Schauspieler in Ihren Dialogen dem Betrachter die gesamte Situation quasi "gehirngerecht vorkauen", damit man sich beim nachdenken ja nicht weh tut...

Zwar kann einem die durchaus überzeugende Darstellung von Naomi Watts als Rachel Keller an der ein oder anderen Stelle ein Lächeln abgewinnen, zu einem überzeugenden Horrorfilm reicht das aber leider nicht.

Ein durchschnittlicher Hollywood-Horror-Streifen mit guter Bild- und Tontechnik, dem es aber leider an Überzeugungskraft und Spannung fehlt (vergleichbar mit dem "House of Wax"-Remake). Gut geeignet für Leute mit schachen Nerven, denn wahren Horror sucht man hier vergebens... Alle Freunden von Horror auf hohem Niveau würde ich eher das Japanische Original empfehlen oder das Koreanische Remake "Ring - Virus".

PS: Wer mit der Japanischen Version von "Ring" nichts anfangen konnte, dem möchte ich auch dringen von anderen Japanischen Filmen abraten, egal ob Horrorfilm oder Lovestory, da latente Emotionen das sind, was J-Movies ausmacht.

 

 


 

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